Am Montag, 14. Mai 2018 wurde die MS MARS in Romanshorn ausgewassert.
In den kommenden Wochen wurde mit den Umbauten begonnen. Es gab einiges zu tun. Es mussten 5,4 Tonnen Auftrieb in das Schiff eingebaut, Kollisionsschotten geschweisst und viele Holzarbeiten durchgeführt werden. Es gab somit von Mai bis Juni einiges zu tun, damit die MARS wieder ins Wasser kam. Im Juli waren bereits wieder Fahrten gebucht.
2018 - im Hafen in Romanshorn. Die Mars kurz vor dem Umbau bei der Linssen Yacht Werft.
Am 18. Mai 2018 wurde alles für den Umbau vorbereitet. Vor dem Ausbau der Bänke wurde alles markiert was drinnen bleiben musste. Alle Bänke wurden beschriftet und sorgfältig neben dem Schiff in der Halle gelagert. Alle Bodenplatten wurden gelöst, so dass man besser planen konnte wo die 5,4 Tonnen Auftrieb verbaut werden sollten. Nach einer Besprechung mit der Werft wurde festgestellt, dass nicht viele Varianten für den Umbau blieben.
Der Auftrieb wurde unter den Bänken platziert
Hinten und vorne wurden Kollissionsschotten geschweisst sowie Auftriebskörper platziert
Das Achterschiff der Mars
Der Motorraum der Mars
Am 01. Juni 2018 wurde das Material, das Holz und der Auftriebsschaum in der Werft angeliefert. Somit konnten die Arbeiten beginnen.
Wo wurden wohl die 5.4 Tonnen Auftriebsschaum und all das Holz auf dem kleinen Schiff verbaut?
4. Juni 2018 - Einsätze, Arbeiten und Details der Pläne wurden besprochen. Sebi von der Werft entwarf Zeichnungen. Nun konnten wir uns vorstellen, wie der Umbau etwa werden würde. Unter die hinteren Bänke sollte Auftriebsschaum eingepasst werden.
Anbei einige Impressionen wie es geplant war.
Der Weg von der Bandsäge zum Schiff wurde je später es wurde immer länger. Jede Platte musste einzeln zugeschnitten werden, ansonsten hätte sie nicht durchs Luck ins Achterschiff gepasst. Der ganze Hohlraum im Achterschiff wurde mit Auftriebsschaum aufgefüllt, so dass die Ruderanlage am Ende noch funktionierte. Zuschneiden, durch die Halle laufen und über die Leiter auf das Schiff, Platte für Platte.
Die Mühe hatte sich gelohnt. Untern ein paar Impressionen wie die Mars nach dem Umbau aussah.
Im Frühjahr 2022 wurde der Auftriebsschaum komplett entfernt und in Abstimmung mit der Seepolizei auf eine Hochsee-Rettungsinsel umgebaut. Der Auftriebsschaum hat seinen Zweck erfüllt, brachte aber den Nachteil mit, dass es zu Kondenswasserbildung zwischen dem Stahlrumpf und dem Schaum kam. Weiter konnte die Schiffsschale nicht zu jedem Zeitpunkt kontrolliert werden. Dazu musste der Auftriebsschaum komplett ausgebaut werden. Diese Arbeit wollte man nicht alle 3 Jahre zur Kontrolle der Seepolizei durchführen und entschied sich für eine Rettungsinsel, welche auf dem Dach montiert wurde.